Brokerage für wen?
Der Aktienhandel ist mittlerweile für alle Bürger zugänglich und somit kann rein theoretisch auch jeder am Aktienhandel aktiv teilnehmen. Dies ist aber nicht unbedingt und uneingeschränkt ratsam – denn mit Aktien zu handeln ohne nötiges Hintergrundwissen, bedeutet Risiken.
Wer noch keine Erfahrungen mit dem Wertpapierhandel sammeln konnte, sollte zuerst ein Musterdepot eröffnen. Es gibt gerade im Internet viele Anbieter die ein Musterdepot anbieten. Durch das Musterdepot ist es möglich, ohne Risiko oder ohne Geldverluste, das Börsengeschäft kennen zu lernen. Wer sofort in den Aktienhandel einsteigen möchte, sollte sich von seiner Bank sehr gut beraten lassen oder aber in Aktienfonds investieren, sonst drohen finanzielle Verluste.
Für den Aktienhandel benötigen die Anleger Geld und in der Regel lohnt ein Einstieg in das Wertpapiergeschäft unter 500 EUR nicht. Für den Handel mit Aktien fallen Gebühren an und diese würden bei einem geringeren Geld-Einsatz den Gewinn schnell zunichte machen. Es fallen folgende Kosten beim Aktienhandel an:
- Depotkosten (nicht überall)
- Kosten für die einzelnen Order (teilweise 10%, können auch geringer sein)
- Steuer
- Makler-Courtage (wenn ein Broker eingesetzt wird)
Wer sich hingegen im Wertpapierhandel bereits auskennt und die Zeit hat sich täglich um ein Depot zu kümmern, kann den Einstieg durchaus wagen.
Stets zu beachten ist jedoch, dass es sich beim Aktienhandel um ein risikoreiches und schwer kalkulierbares Geschäft handelt und wer am Aktienhandel teilnehmen möchte, sollte in der Lage sein auch größere finanzielle Verluste tragen zu können. Es ist nicht sinnvoll ohne ausreichende Rücklagen am Aktienhandel teilzunehmen. Gerade in wirtschaftlich schlechten Zeiten ist der Handel mit Aktien sehr riskant.